Effekte zeichnen

 

Leuchtende Dinge ausmalen

Je höher der Kontrast, desto heller erscheint der Leuchtkörper. Verwende also für die Lichtquelle eine möglichst helle Farbe und für die Umgebung eine möglichst dunkle. Dadurch heben sich die beiden stark voneinander ab. Mit einem ins Dunkle auslaufenden, punktuellen Farbverlauf um das Objekt herum, erhältst Du ein Glimmern. So entsteht der Eindruck eines scheinenden Körpers.

Verwendungsbeispiele beim Ausmalen:

Sonnen, Sterne, Laternen, beleuchtete Fenster, Straßenlampen, Glühwürmchen, Glühbirnen, radioaktive Stoffe, …

tipps und tutorials - ausmalen - sonne

 

Feuer darstellen

Die Farben eines Feuers werden durch die Temperatur und das Material bestimmt, welches verbrannt wird. Bei einem typischen Feuer fängst Du am besten mit einem gelben Stift an. Zeichne ein paar Flammen, wechsle dann auf Orange und anschließend auf Rot. Dadurch entstehen nach oben hin bzw. jeweils an den Außenseiten der Flammen Farbverläufe von Gelb nach Rot. Rote Flächen bedeuten, dass die Flamme an diesen Stellen kälter ist als an helleren Stellen.

Für richtig helle Flammen kannst Du am Anfang einen weißen Stift verwenden und am Ende nur ganz wenig Rot. Möchtest Du ein ausgehendes Feuer darstellen, das nur noch ganz schwach brennt, brauchst Du kaum gelbe Stellen, dafür mehr orange und rote Flächen.

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Rauch zeichnen

Rauch kann man ganz einfach mit einem grauen oder schwarzen Stift erzeugen, indem man leicht über eine Fläche schraffiert, über welche der Rauch hinwegzieht. Eine kompliziertere Form ist eine wolkenartige Struktur. Dabei zeichnest Du halbkreisförmige Flächen mit Farbverläufen, die auf einer Seite jeweils heller werden. Graue und schwarze Farben eignen sich dafür hervorragend. Je dunkler Deine verwendeten Stifte sind, desto rußiger wirkt die Verbrennung.

Darstellungen von Rauch kann man für Wasserdampf verwenden, unvollständige Verbrennungen oder dampfende Objekte.

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Objekte durchsichtig erscheinen lassen

Durchsichtige Objekte zeichnest Du ganz einfach, indem Du sie nicht beachtest. Das bedeutet, dass Du Deine Aufmerksamkeit auf das Objekt hinter dem durchsichtigen Körper richtest und dieses ausmalst, als wäre der durchsichtige Körper davor gar nicht vorhanden. Der Trick dabei ist, an den Flächen, auf die man durch das vordere Objekt hindurchsieht, nicht so fest aufzudrücken, wie an den Stellen, die man direkt erkennen kann. Dadurch kolorierst Du das Objekt an den überlappenden Flächen heller. Diesen Effekt kannst Du durch Übermalen mit einem weißen Farbstift noch verstärken. Somit wird beim Betrachter der Eindruck erzeugt, dass sich da noch etwas davor befindet.

Bei halbdurchscheinenden Dingen, ist es leichter, erst das vordere Objekt auszumalen und anschließend das Objekt, welches sich dahinter befindet, nur leicht anzudeuten. Dadurch sieht man den hinteren Körper nicht komplett und erhält einen leicht durchscheinenden Effekt.

Das nachfolgende Bild stammt aus unserem Malbuch "Fluch Dich frei! Vollidiot":

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Regen zeichnen

Du kannst einzelne Regentropfen zeichnen, um Regen darzustellen. Realistischer sind jedoch lang gezogene Striche. Als solche nimmt das Auge sie wahr, da sie sich im Fallen sehr schnell bewegen. Dieser Eindruck entsteht auch auf dem Papier und es sieht dann aus, als würden die einzelnen Tropfen nicht still in der Luft stehen, sondern Richtung Boden wandern. Um den Effekt noch zu verstärken, kann man die Regenfläche strichig in die Richtung kolorieren, in die Tropfen fallen.

regen

 

Schnee und Eis ausmalen

Viele, die schneebedeckte Flächen und eisige Berge ausmalen, lassen diese für gewöhnlich weiß. Dadurch wirkt ein Bild aber manchmal unfertig. Um das zu vermeiden, kannst Du ganz helle Schatten setzen. Verwende einen hellblauen Stift, um einen frostigen Effekt zu erzeugen. Achte dabei darauf, dass Du nicht zu viele weiße Flächen blau färbst. Ein paar kleine Stellen an den Rändern reichen aus, denn Schnee reflektiert viel Licht.

schnee_eis

 

Tipp:

Wenn Du viele kleinen Flächen hast, die hell bleiben sollen, wie zum Beispiel Schneeflocken oder die gelben Pünktchen einer Erdbeere, dann zeichne diese zuerst mit weißer oder gelber Farbe. Drücke dabei stark auf, damit das Papier an diesen Stellen versiegelt wird und keine oder kaum noch Pigmente aufnehmen kann. Anschließend gehst Du einfach mit der dunkleren Farbe über die ganze Fläche. Die zuerst bemalten Stellen bleiben dann hell. Dadurch sparst Du Dir viel Zeit und musst nicht um die kleinen Flächen herum schraffieren.

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Das Beispielbild dieses Tutorials stammt aus unserem Malbuch „Mal Dich schlank! – Farbe statt Fasten: So macht das Abnehmen Spaß!“. Verwendet wurden GIOTTO Stilnovo Tri Stifte.

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